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Wärmetauscher für Wärmepumpe

Umwandlung einer Klimaanlage in eine Wärmepumpe

Eignet sich die Umrüstung für Sie?

Vorteile:

  • Geringere Anschaffungskosten im Vergleich zum Kauf einer neuen Wärmepumpe.
  • Besonders geeignet für Anwender, die bereits eine Klimaanlage besitzen und die Umrüstung selbst durchführen können.

Nachteile:

  • Reduzierte Effizienz im Vergleich zu speziell entwickelten Wärmepumpen.
  • Einige Komponenten wurden speziell für den Kühlbetrieb entwickelt und sind daher weniger effizient, wenn sie als Wärmepumpe eingesetzt werden.

Gängige Marken:

Sinclair Split, LG, Mitsubishi, Panasonic, Carrier Comfort, Trane, Lennox Elite.

Umwandlung einer Klimaanlage in eine Wärmepumpe
Umrüstung von Klimaanlage auf Wärmepumpe – Komponentenbeschreibung
Bidirektionales Expansionsventil: Reguliert den Kältemittelfluss für Heiz- und Kühlmodus.
Umschaltventils (4-Wege-Ventil): Ermöglicht den Wechsel zwischen Heizen, Kühlen und Abtauen.
Akkumulator (Flüssigkeitsabscheider): Schützt den Kompressor vor flüssigem Kältemittel.
Niederdruckschalter: Stoppt den Kompressor bei zu niedrigem Druck (Schutz vor Einfrieren).
Hochdruckschalter: Schützt vor Schäden durch Überdruck.
Durchflusswächter: Sichert ausreichenden Wasserfluss und schützt den Wärmetauscher.

(Klicken Sie hier, um mehr Informationen zur Umrüstung anzuzeigen)

Wichtige Komponenten für die Umrüstung

Split-Systeme mit separaten Innen- und Außeneinheiten erleichtern die Integration eines Umschaltventils (4-Wege-Ventil). Dieses Ventil ermöglicht die Umkehrung des Kältemittelflusses, sodass die Wärmepumpe im Winter zum Heizen.

Viele Split-Klimasysteme teilen sich grundlegende Komponenten wie Kompressoren und Wärmetauscher mit Wärmepumpen desselben Herstellers. Diese Gemeinsamkeiten erleichtern den Umbau zu einer Wärmepumpe erheblich.

Effizienz und Kompressortyp

Klimaanlagen, die zu Wärmepumpen umgebaut wurden, weisen oft eine geringere Effizienz (COP) auf. Der Grund liegt darin, dass Klimaanlagen primär für den Kühlbetrieb optimiert sind. Der Kompressor arbeitet innerhalb eines engen Druck- und Temperaturbereichs effizient. Im Heizmodus muss der Außenwärmetauscher jedoch niedrigpotenzielle Wärme aus der Umgebungsluft aufnehmen — eine Aufgabe, für die er nicht ausgelegt ist.

Kompressortypen:

  • Rotationskompressoren: Niedrigerer Heizfaktor im Vergleich zu Scroll-Kompressoren.
  • Inverter-Kompressoren: Steigern die Effizienz, indem sie die Leistung flexibel an den Bedarf anpassen.

Kompatibilität des Kältemittels

Die in Klimaanlagen eingesetzten Kältemittel sind oft nicht darauf ausgelegt, bei niedrigen Temperaturen Wärme effizient aufzunehmen. Das kann die Heizleistung im Winter deutlich einschränken. Eine Umrüstung auf ein geeigneteres Kältemittel erfordert in der Regel erhebliche Systemanpassungen, einschließlich Änderungen am Kompressor und an der Steuerung.

Wichtige Komponenten für den Betrieb der Wärmepumpe

  • Steuereinheit (Controller): Automatisiert Abtauzyklen, regelt die Systemleistung, überwacht den Kompressorbetrieb und sorgt durch Sensoren für Durchfluss, Temperatur und Druck für Sicherheit.
  • Akkumulator (Flüssigkeitsabscheider): Verhindert, dass flüssiges Kältemittel in den Kompressor gelangt. Dies schützt den Kompressor vor Schäden, die durch zurückströmendes Kältemittel aus dem Außenwärmetauscher entstehen könnten.
  • Rückschlagventile: Erforderlich bei der Verwendung von thermostatischen Expansionsventilen (TXVs), um die Fließrichtung des Kältemittels sowohl im Heiz- als auch im Kühlmodus sicherzustellen.
  • Sicherheitsventile (Druckschalter): Falls die Klimaanlage nicht mit Hoch- und Niederdruckschaltern ausgestattet ist, müssen diese nachgerüstet oder angepasst werden, um Schäden am System zu vermeiden.
  • A) Bidirektionales Expansionsventil oder B) thermostatische Expansionsventile (TXVs): Diese Ventile ermöglichen die Regulierung des Kältemittelflusses in beide Richtungen. Standardklimaanlagen besitzen diese Funktion nicht und müssen bei der Umrüstung entsprechend angepasst werden.

Kondensator für Wärmepumpen

Der Verflüssiger ist der Wärmetauscher im sekundären Kreislauf der Wärmepumpe. Das heiße Kältemittel im Kondensator überträgt Wärme auf das Heizungswasser. Das Kältemittel gelangt im gasförmigen Zustand in den Wärmetauscher, wird dort gekühlt, kondensiert und anschließend unterkühlt. Die Wärmeübertragung auf das Heizungswasser erfolgt hauptsächlich durch den Phasenwechsel, also die Kondensation des Kältemittels.

Übersicht der Kondensator nach Kapazität

Liste von Plattenwärmetauschern, die häufig als Kondensator verwendet werden:

  • SWEP B8LASH: Geeignet für Leistungen von 3–10 kW. Der B8LASH ist ein asymmetrischer Wärmetauscher mit Kombinationsanschlüssen von 3/4". Dieser Wärmetauscher eignet sich als Verflüssiger für das Sinclair Split ASGE-Klimagerät, wenn dieses zu einer Wärmepumpe umgebaut wird.
  • SWEP B26H, B26FH: Asymmetrische Wärmetauscher mit einer Leistung von 5–20 kW, speziell für Wärmepumpen ausgelegt. Sie verfügen über Lötanschlüsse für den Primärkreis und ISO G 1"-Außengewinde für den Sekundärkreis.
  • SWEP B25TH, B85H, B86H: Geeignet für Leistungen von 10–50 kW in Klimaanlagen. Die Anschlüsse sind Kombinationsanschlüsse von 1" oder 1 1/4".
  • SWEP B18H, B185H, B16DW: Speziell für Erdgas und CO2 ausgelegt, mit Betriebsdrücken von bis zu 140 bar (siehe CO2-Katalog CO2 Katalog PDF). Die Anschlüsse können gemäß Kundenwunsch angepasst werden.

Asymmetrische Wärmetauscher haben engere Kanäle im internen Kreislauf, die speziell für das Kältemittel ausgelegt sind. Auf der Wasserseite ist der Durchfluss in der Regel etwa zehnmal höher als auf der Kältemittelseite. Daher sind asymmetrische Wärmetauscher ideal für Klimaanlagen und Wärmepumpen optimiert.

Combo 1". Click for complete drawing
Klicken Sie auf das Bild, um den Vergleich zwischen der Standardverbindung und der Combo-Verbindung anzuzeigen. Einige SWEP-Wärmetauscher sind mit Combo-Verbindungen von ¾", 1" oder 1 ¼" ausgestattet.

Beliebte Modelle und ihre Vorteile

Die SWEP B25TH-Version ist bei Technikern besonders beliebt, da sie auf der Kältemittelseite ausschließlich Lötverbindungen verwendet, was die Installation erleichtert.

Die SWEP B85H und B86H bieten im Vergleich zur B25TH eine höhere Effizienz, unterscheiden sich jedoch in ihren Verbindungsarten:

  • Combo-Verbindungen: Diese Anschlüsse sind außen mit Gewinde versehen und bieten innen eine Rohrleitung, die gelötet werden kann (siehe Bild, klicken Sie, um die Zeichnung der Verbindung zu öffnen).
  • Die B86H erreicht die höchste Effizienz aller Modelle, hat jedoch auch den höchsten Druckverlust. Dieser kann durch die Erhöhung der Anzahl der Platten kompensiert werden, um einen optimierten Betrieb zu gewährleisten.

Materialien und Lötanforderungen

Alle SWEP-Wärmetauscher verfügen über Edelstahlverbindungen. Für das Löten muss ein Lötzinn mit einem Silberanteil von mindestens 45 % verwendet werden, um eine zuverlässige und langlebige Verbindung zu gewährleisten.

Verflüssiger-Auswahl für Wärmepumpen

Diese Wärmetauscher sind ideal als Verflüssiger für Wärmepumpen geeignet, wobei sie auf der Primärseite als Kältemittel-Verflüssiger dienen. Die Berechnungen der Verflüssigerleistung basieren auf dem Kältemittel R410A auf der Primärseite. Die Temperaturdifferenz im Wasserkreislauf auf der Sekundärseite beträgt . Die Druckverluste im Wasserkreislauf (Heizung) sind in der Tabelle aufgeführt und sollten bei der Systemplanung berücksichtigt werden.

Leistung Wärmetauschertyp Druckverlust
5 kW B26FHx18 4 kPa
10 kW B26Hx24 9 kPa
15 kW B26Hx40 8 kPa
20 kW B85Hx50 17 kPa
30 kW B85Hx70 20 kPa

Der Auslegungsdruck des Wärmetauschers kann aus dem in seinem Datenblatt bereitgestellten Diagramm abgelesen werden. Die Auslegungsdrücke gängiger Wärmetauscher liegen in etwa wie folgt:

Temperaturen und Drücke von Kältemitteln

Druck-Temperatur-Diagramme für verschiedene Kältemittel sind online häufig verfügbar. Um die Übersicht zu erleichtern, haben wir die Drücke in bar(g) für die folgenden Kältemittel in einer Tabelle zusammengefasst (Quelle: A-GAS):

Diagramm: Kondensationstemperatur R22, R32, R410A, R407C, R134a
Diagramm: Kondensationstemperatur R22, R32, R410A, R407C, R134a
R22 bar(g)
-40 °C0,03
-38 °C0,15
-36 °C0,25
-34 °C0,36
-32 °C0,49
-30 °C0,62
-28 °C0,77
-26 °C0,92
-24 °C1,08
-22 °C1,26
-20 °C1,44
-18 °C1,63
-16 °C1,84
-14 °C2,06
-12 °C2,29
-10 °C2,54
-8 °C2,79
-6 °C3,06
-4 °C3,35
-2 °C3,65
0 °C3,97
2 °C4,30
4 °C4,65
6 °C5,0
8 °C5,4
10 °C5,8
12 °C6,2
14 °C6,7
16 °C7,1
18 °C7,6
20 °C8,1
22 °C8,6
24 °C9,1
26 °C9,7
28 °C10,3
30 °C10,9
32 °C11,5
34 °C12,2
36 °C12,9
38 °C13,6
40 °C14,3
42 °C15,1
44 °C15,9
46 °C16,7
48 °C17,5
50 °C18,4
52 °C19,3
54 °C20,3
56 °C21,2
58 °C22,2
60 °C23,3
62 °C24,3
64 °C25,4
66 °C26,6
68 °C27,7
70 °C28,9
(Klicken Sie, um andere Zeilen anzuzeigen)

Der Druck bar(g) wird relativ zum atmosphärischen Druck angegeben, das heißt, es handelt sich um den Überdruck im Vergleich zur umgebenden Luft von 1 bar. Einige Kältemittel, zum Beispiel R407C, sind Gemische aus mehreren Kältemitteln, die unterschiedliche Siede- und Kondensationstemperaturen haben. Für diese Kältemittel werden zwei zentrale Werte angegeben:

  • Siedetemperatur: Die Temperatur, bei der das Kältemittel beginnt, vom flüssigen in den gasförmigen Zustand überzugehen.
  • Kondensationstemperatur: Die Temperatur, bei der das gasförmige Kältemittel beginnt, in den flüssigen Zustand überzugehen.

Einfrieren von Wärmepumpen und Schäden an Wärmetauschern

Ein Platzen des Wärmetauschers in einer Wärmepumpe tritt in der Regel aus folgenden Gründen auf:

  • Überschreitung des Auslegungsdrucks: Überschreitet der Betriebsdruck des Kältemittels den Auslegungsdruck des Wärmetauschers, kommt es zu einer mechanischen Beschädigung. Maßnahme: Das System muss mit einem Hochdruckbegrenzer (Hochdruckpressostat) ausgestattet sein, der bei Überschreitung des eingestellten Abschaltdrucks den Verdichter abschaltet.
  • Während der Abtauung im Umkehrbetrieb wird der Verflüssiger für einige Minuten zum Verdampfer. Die Kältemitteltemperatur darin kann auf –20 °C und darunter absinken.
  • Unzureichender Wasservolumenstrom, niedrige Wassertemperatur → der Verflüssiger kann im Umkehrbetrieb einfrieren.

Auch wenn am Wasseraustritt des Wärmetauschers Wasser mit einer Temperatur von 10 °C fließt, kann der Wärmetauscher einfrieren, wenn das Kältemittel deutlich unter dem Gefrierpunkt liegt.

Grundsätzliche Schaltung ohne Schutz vor Einfrieren
Grundschema (Heizbetrieb): ohne Vereisungsschutz des Ventilators am Verdampfer
Schaltung mit Heißgasbypass-Ventil
Schema mit Heißgas-Bypass im Heizbetrieb: sinkt die Verdampfertemperatur unter den eingestellten Wert, lässt das Bypassventil einen Teil des Heißgases direkt in den Verdampfer strömen. Dadurch wird ein weiteres Absinken der Verdampfertemperatur und die Vereisung der Außeneinheit verhindert.

Maßnahmen gegen das Einfrieren von Wärmetauschern

SWEP B26FH-Wärmetauscher für R410A-Wärmepumpe
  • Temperaturfühler am Wasseraustritt. Sinkt die Wassertemperatur unter einen bestimmten Wert, schaltet der Fühler den Verdichter ab.
  • Frostschutzgemisch, elektrische Beheizung. Verwendung eines Frostschutzgemisches (z. B. Glykol) oder einer elektrischen Begleitheizung des Wärmetauschers im Umkehrbetrieb.
  • Durchflusswächter. Zur Vermeidung von Einfrieren ist ein ausreichender Wasservolumenstrom durch den Wärmetauscher sicherzustellen. Umwälzpumpe im Konstantdruckmodus (idealerweise höchste Stufe). Alle Regelventile der Heizungsanlage müssen geöffnet sein.
  • Siebfilter: Einbau eines Siebfilters, das Partikel größer als 1 mm zurückhält, die den Volumenstrom beeinträchtigen oder einzelne Kanäle blockieren könnten, in denen das Wasser nicht mehr strömt.
  • Richtige Reihenfolge beim Abschalten / Einschalten des Systems. Beim Abschalten: zuerst den Verdichter stoppen, danach die Umwälzpumpe. Beim Einschalten: zuerst die Umwälzpumpe starten, anschließend den Verdichter.
  • Das Abschalten des Ventilators des Außenwärmetauschers während des Umkehrbetriebs hilft, die Verdampfertemperatur zu erhöhen. Der Verdichter sollte mit der niedrigsten Leistungsstufe starten, wodurch der Abfall der Verdampfertemperatur begrenzt wird.
  • Schaltet das System auf Umkehrbetrieb, wird der Verflüssiger vorübergehend zum Verdampfer. Dieser sollte in Gleichstromführung betrieben werden – so wird das Wasser weniger stark abgekühlt.
  • Den Verflüssiger nicht überdimensionieren – eine Erhöhung der Plattenzahl reduziert die Druckverluste im Verflüssiger. Dies ermöglicht einen höheren Gesamtvolumenstrom, jedoch einen geringeren Durchfluss in den einzelnen Kanälen. Die Strömungsgeschwindigkeit im Kanal nimmt ab → höheres Einfrierrisiko.
  • Heißgasabtauung ohne Umkehrbetrieb (Full Hot-Gas Bypass Defrost). Das heiße Kältemittel aus dem Verdichter wird über einen Bypass direkt in das untere Sammelrohr (Sammelleitung) des Außenwärmetauschers eingespeist. Der Verflüssiger wird dabei vollständig umgangen, sodass kein Kältemittelstrom durch den Verflüssiger fließt – die Wassertemperatur bleibt stabil und das Einfrierrisiko ist praktisch ausgeschlossen.

Das Einfrieren des Wassers im Wärmetauscher kann erhebliche Schäden verursachen, darunter: Beschädigung des Wärmetauschers selbst, da das gefrorene Wasser die Kanäle sprengen kann. Schäden an der gesamten Wärmepumpe, da gefrorenes Wasser in den Kältemittelkreislauf eindringen kann. Um diese Risiken zu minimieren, bietet SWEP die modifizierte B26FH-Version des Wärmetauschers an, die speziell auf den Betrieb mit R410A-Wärmepumpen abgestimmt ist. Diese Bauweise reduziert das Risiko des Einfrierens und erhöht die Betriebssicherheit.

Verdampfer für Wärmepumpe

Der Verdampfer ist der Wärmetauscher im Primärkreislauf der Wärmepumpe, in dem das kalte, flüssige Kältemittel verdampft.

Das System ist so ausgelegt, dass das Expansionsventil vor dem Verdampfer den Druck des Kältemittels reduziert. Durch die Druckabsenkung sinkt auch die Siedetemperatur des Kältemittels. Die Temperatur im Verdampfer wird typischerweise auf etwa 0 °C eingestellt, kann jedoch auch niedriger sein. Damit das Kältemittel verdampfen kann, muss ihm Wärme zugeführt werden. Diese Wärme wird aus externen Quellen wie der Umgebungsluft oder dem Boden entnommen und später im Kondensator an das Heizwasser abgegeben.

Ein Großteil der aufgenommenen Wärme wird während der Phasenumwandlung des Kältemittels (von flüssig zu gasförmig) gespeichert.

Für kleine Wärmepumpenanwendungen

Für kleine Wärmepumpenanwendungen können klassische B-Typ SWEP Plattenwärmetauscher verwendet werden. Der Kältemittel-Einlassanschluss sollte niemals größer sein als der Kältemittel-Auslassanschluss. Die Kältemittelgeschwindigkeit sollte wie folgt eingehalten werden, um eine optimale Funktion zu gewährleisten und die Ansammlung von Öl im Wärmetauscher zu verhindern: Einlass: 10 bis 25 m/s Auslass: 5 bis 10 m/s (bzw. 2,5 bis 5 m/s bei horizontalem Anschluss).

Für Hochleistungssysteme

Für Hochleistungssysteme sind mehr Platten im Wärmetauscher erforderlich. Wenn der Verdampfer mehr als 30–40 Platten benötigt, sollte eine spezialisierte Art von Plattenwärmetauscher gewählt werden, wie z. B. der V-Typ, P-Typ, F-Typ oder Q-Typ. V-Serie Wärmetauscher (z. B. V25, V80) sind klassische Modelle, die mit einem System zur gleichmäßigen Verteilung des Kältemittels ausgestattet sind. Dieses Verteilsystem verhindert, dass das Kältemittel nur durch die Platten nahe des Einlasses fließt, was sonst zu einem Effizienzverlust und dem Risiko des Einfrierens führen könnte. Das Verteilersystem stellt kein Hindernis dar, wenn der Wärmetauscher auch als Verflüssiger verwendet wird.

Wärmetauscher ohne Verteilsystem, der als Verdampfer verwendet wird
Klassischer Wärmetauscher ohne Verteilsystem: Dieser Wärmetauscher wird als Verdampfer eingesetzt, ist jedoch für größere Kapazitäten weniger geeignet. In solchen Fällen kommen üblicherweise spezialisierte Verdampfer zum Einsatz, wie die Modelle der SWEP V- und P-Serien, die mit Verteilersystemen ausgestattet sind, um eine gleichmäßige Verteilung des Kältemittels sicherzustellen.

Trennwärmetauscher für Wärmepumpen

Ein Trennwärmetauscher wird häufig eingesetzt, um zwei Kreisläufe voneinander zu trennen, beispielsweise den Frostschutzmittelkreislauf vom Heizungswasserkreislauf. Dadurch kann im Außenbereich eine Glykolmischung verwendet werden, während im Heizkreislauf im Gebäude reines Heizungswasser zirkuliert. Zusätzlich dient der Trennwärmetauscher dazu, die Wärmepumpe vor verschmutzten oder aggressiven Medien zu schützen, indem diese von der Wärmepumpe isoliert werden

Die Effizienz der Wärmepumpe hängt davon ab, dass die Temperaturen in den beiden Kreisläufen möglichst ähnlich sind. Beachten Sie, dass die Druckverluste mit dem Quadrat des Durchflusses steigen. Eine präzise Auslegung des Systems ist daher essenziell, um unnötige Energieverluste zu vermeiden.

Durchflussrate Wärmetauschertyp Druckverlust
1 m3/h E8THx20 E8THx20 Protokoll,
B85Hx20 B85Hx20 Protokoll,
XB06H-1-30 XB06H-1-30 Protokoll
10 kPa
2 m3/h E8THx40 E8THx40 Protokoll,
B85Hx40 B85Hx40 Protokoll,
XB12H-1-40 XB12H-1-40 Protokoll,
XB37M-1-26 XB37M-1-26 Protokoll,
XB37H-1-36 XB37H-1-36 Protokoll
13 kPa
3 m3/h B28Hx36 B28Hx36 Protokoll,
B85Hx50 B85Hx50 Protokoll,
XB12H-1-50 XB12H-1-50 Protokoll,
XB37M-1-36 XB37M-1-36 Protokoll,
XB37H-1-50 XB37H-1-50 Protokoll
16 kPa
5 m3/h B28Hx56 B28Hx56 Protokoll,
B85Hx70 B85Hx70 Protokoll,
XB12H-1-80 XB12H-1-80 Protokoll,
XB37M-1-60 XB37M-1-60 Protokoll,
XB37H-1-80 XB37H-1-80 Protokoll
20 kPa
10 m3/h B28Hx116 B28Hx116 Protokoll,
B85Hx140 B85Hx140 Protokoll
25 kPa
Übersicht über Plattenwärmetauscher zur Kreislauftrennung

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